Was ist Executive Coaching?
Executive Coaching ist eine intensive, vertrauliche Eins-zu-eins-Begleitung für Führungspersönlichkeiten auf höchster Ebene. In der Schweiz, mit ihrer konsensorientierten Führungskultur und international geprägten Wirtschaft, stellt wirksame Führung besondere Anforderungen. Mein Coaching setzt direkt an Ihrer konkreten Situation, Ihren Zielen und Ihrer Wirkung an.
Als Executive Coach in der Schweiz arbeite ich mit CEOs, Geschäftsführenden, Verwaltungsräten und Führungsteams aus Luzern, Zürich, Zug, Basel und der gesamten Deutschschweiz. Der Fokus liegt auf echter Wirkung: klare Entscheidungen, souveräne Führung, nachhaltige Ergebnisse — abgestimmt auf den Schweizer Kontext.
Für wen ist Executive Coaching geeignet?
Mein Coaching richtet sich an erfahrene Führungspersönlichkeiten, die bereits erfolgreich sind — und noch wirksamer werden wollen. Typische Situationen, in denen Executive Coaching einen echten Unterschied macht:
- Rollenwechsel und Transition — Neueinstieg in eine C-Level-Position, Übernahme einer grösseren Verantwortung
- Komplexe Transformationsprozesse — Führen im Wandel, Kulturveränderung, Restrukturierung
- Wirkung und Führungspräsenz — Stärken stärken, blinde Flecken erkennen, Autorität klären
- Konflikte in der Führungsetage — Umgang mit dem Verwaltungsrat, schwierigen Stakeholdern, politischen Dynamiken
- Persönliche Entwicklung — Selbstführung, Resilienz, Entscheidungssicherheit unter Druck
Mein Ansatz als Executive Coach
Ich arbeite systemisch, ressourcenorientiert und ohne Standardlösungen. Jedes Coaching beginnt mit einem unverbindlichen Erstgespräch, in dem wir gemeinsam klären, was wirklich auf dem Spiel steht — und ob die Chemie stimmt. Denn wirksames Coaching braucht Vertrauen.
Meine Arbeit verbindet wirtschaftliches Denken (Diplom-Betriebswirtin) mit über 15 Jahren Erfahrung in der Begleitung von Executives. Ich kenne die Einsamkeit von Führung, die Dynamik in Boardrooms und die Realität von Transformationen aus eigener Praxis.
Format & Ablauf
- Erstgespräch: kostenlos und unverbindlich
- Typisch: 6–12 Sitzungen à 90 Minuten
- Präsenz in Luzern, Zürich, Zug oder remote
- Vertraulich — ohne Berichte an Dritte
Typische Ergebnisse
- Klarheit in Rolle und Wirkung
- Souveränität in komplexen Situationen
- Stärkere Entscheidungsfähigkeit
- Bessere Zusammenarbeit im Führungsteam
Executive Coaching für die Deutschschweiz
Albath Consulting ist in Emmenbrücke bei Luzern ansässig und begleitet Führungskräfte in der gesamten Deutschschweiz — Luzern, Zürich, Zug, Basel, Bern und St. Gallen. Als Schweizer Beratung kenne ich die Anforderungen lokaler KMU ebenso wie die von international tätigen Konzernen mit Schweizer Hauptsitz. Coachings finden vor Ort, in Ihrem Unternehmen oder online statt.
Warum Executive Coaching in der Schweiz besonders ist
Führung in der Schweiz folgt eigenen Regeln. Die ausgeprägte Konsenskultur, das Milizsystem-Denken und die hohe Bedeutung von Eigenverantwortung prägen, wie Entscheidungen getroffen und Teams geführt werden. Wer aus dem Ausland in eine Schweizer Führungsrolle wechselt, unterschätzt diese kulturellen Unterschiede oft – mit teuren Folgen.
Hinzu kommt die Mehrsprachigkeit: Viele Schweizer Unternehmen arbeiten parallel auf Deutsch, Französisch und Englisch. Führungskräfte müssen nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell zwischen den Landesteilen vermitteln. Als Coach mit Standort in der Zentralschweiz kenne ich diese Dynamik aus der Praxis und beziehe sie konsequent in die Arbeit ein.
Ein weiterer Schweizer Faktor: die Rolle des Verwaltungsrats. Anders als in Deutschland mit seinem dualen System aus Vorstand und Aufsichtsrat verbindet der Schweizer Verwaltungsrat strategische Aufsicht und operative Nähe enger. Für CEOs bedeutet das ein besonderes Spannungsfeld, das ich im Coaching gezielt adressiere.
Vertraulichkeit und der Dreiecksvertrag
In den meisten Mandaten beauftragt das Unternehmen das Coaching, während die Arbeit mit der Führungsperson stattfindet. In Schweizer Strukturen kommt eine Besonderheit hinzu: Häufig ist nicht HR der Auftraggeber, sondern der Verwaltungsrat oder der VR-Präsident persönlich – also genau das Gremium, dem die gecoachte Person Rechenschaft schuldet.
Deshalb steht am Anfang ein Dreiecksgespräch zwischen auftraggebender Stelle, Klient und mir. Darin wird verbindlich festgelegt, welche Erwartung besteht, welche Ziele der Klient verfolgt und was am Ende zurückgemeldet wird. Die Regel lautet: Ziele sind transparent, Inhalte sind es nicht. Es gibt keine Berichte, keine Zwischeneinschätzungen und keine informellen Auskünfte am Rand einer VR-Sitzung. Wer diese Grenze nicht zieht, bekommt kein Coaching, sondern eine verdeckte Beurteilung – und die Klienten merken das sofort.
Führen in der Schweizer Konsenskultur
Schweizer Organisationen entscheiden anders. Konsensorientierung, Kollegialitätsprinzip in der Geschäftsleitung und flache Hierarchien führen dazu, dass formale Weisungsbefugnis wenig bewirkt, wenn die Tragfähigkeit im Gremium fehlt. Führungskräfte, die aus dem deutschen oder angelsächsischen Umfeld kommen, unterschätzen das regelmässig – sie treffen Entscheidungen, die formal korrekt sind und trotzdem nicht umgesetzt werden.
Umgekehrt hat die Konsensorientierung eine Schattenseite: Konflikte werden selten offen ausgetragen, sondern verlagert. Ein häufiges Coaching-Thema in der Deutschschweiz ist deshalb nicht Durchsetzung, sondern das Gegenteil – wie bringe ich einen ungelösten Konflikt so auf den Tisch, dass er bearbeitbar wird, ohne die Zusammenarbeit zu beschädigen.
Coaching für Verwaltungsräte
Verwaltungsratsmandate bringen eigene Fragestellungen mit: die Abgrenzung zwischen Aufsicht und Mitgestaltung, der Umgang mit einer Geschäftsleitung, die über mehr Information verfügt als das Gremium, die Rolle als Einzelner in einem Kollegialorgan, das nach aussen mit einer Stimme spricht.
Ich begleite Verwaltungsräte einzeln – etwa beim Einstieg in ein erstes Mandat, in Nachfolgesituationen oder wenn das Verhältnis zur Geschäftsleitung klärungsbedürftig ist – und als Gremium in Form von Evaluationen und Klärungsworkshops.
Mehrsprachigkeit und internationale Geschäftsleitungen
Viele Schweizer Unternehmen führen über Sprachgrenzen hinweg, intern auf Englisch, mit Standorten in der Romandie oder im Tessin. Ich arbeite auf Deutsch und Englisch; ein Wechsel innerhalb eines Prozesses ist möglich und in der Praxis häufig sinnvoll – Menschen denken über ihre eigene Führung meist präziser in ihrer Erstsprache, auch wenn die Geschäftssprache eine andere ist.
Ein wiederkehrendes Thema sind Expat-Führungskräfte, die eine Schweizer Einheit übernehmen: Was hier als Zurückhaltung gelesen wird, ist oft eine sehr klare Botschaft – sie wird nur anders gesendet.
Wenn Coaching nicht das richtige Format ist
Nicht jedes Anliegen gehört in ein Einzel-Coaching. Wenn zu klären ist, ob eine Person für eine Position geeignet ist, braucht es Diagnostik – dafür gibt es das Assessment Center. Wenn ein ganzer Führungskreis dieselbe Entwicklung durchlaufen soll, ist ein Programm der Führungskräfteentwicklung wirksamer und günstiger. Und wenn ein Team nicht zusammenarbeitet, hilft es wenig, die Mitglieder nacheinander einzeln zu coachen.
Im Erstgespräch klären wir das mit. Es kommt regelmässig vor, dass daraus ein anderes Format wird als das ursprünglich angefragte.